Sonntag, 18. September 2016
ETF-Fonds - ein Warenkorb, viele Möglichkeiten
dallas1972, 01:54h
Damit sind die Anlagemöglichkeiten jedoch noch nicht erschöpft, denn es gibt noch weitere Möglichkeiten, um von ETFs zu profitieren. Ausschüttende ETFs-Fonds zahlen den Anteileignern ein Mal jährlich Erträge aus, die nach dem gehaltenen Anteil des Anlegers berechnet werden. Hier werden Dividendenerträge aus Aktien-ETFs und Zinsen bei Anleihen-ETFs an die Anleger ausgeschüttet. Thesaurierende ETF-Fonds reinvestieren die realisierten Fondserträge automatisch, was zum Zinseszins-Effekt führt. Auf diese Weise erhöht sich der Wert der ETF-Fonds bei guter Entwicklung kontinuierlich. Diese Anlagemöglichkeit ist vor allem für langfristig ausgerichtete Anleger die sinnvollere Alternative. Nun komme ich zu der wichtigsten Frage überhaupt: Welche ETFs gibt es überhaupt? Bei der überwiegenden Anzahl der ETF-Fonds handelt es sich um Indexfonds, mit denen alle wichtigen Indizes der Welt gehandelt werden: DAX, TecDAX, SDAX, Dow Jones und noch viele weitere börsennotierte Werte. Es gibt jedoch auch ETFs, die die Wertentwicklung bestimmter Branchen abbilden. In diesem Bereich spielen Rohstoffe eine große Rolle. Auch wenn ETF-Fonds vor allem für langfristig ausgerichtete Anleger geeignet sind, handelt es sich um ein sehr flexibles Finanzinstrument, das so einfach zu handeln ist wie Aktien. Anleger können ihre ETFs einfach und unkompliziert börsentäglich an allen wichtigen Börsenplätzen, die auch als Handelsplätze bezeichnet werden, kaufen und verkaufen.
Die wichtigen ETFs besitzen eine hohe Liquidität, weil die Nachfrage hoch ist. Daher erzielen Trader in der Regel faire Kauf- und Verkaufspreise. Der Anleger erlangt auf diese Weise eine maximale Flexibilität, da er sein Investment jederzeit wieder zu Geld machen kann, indem er seine Anteile an dem ETF-Fonds verkauft. Bei Festgeldanlagen und geschlossenen Fonds ist dies meistens nicht möglich, da bestimmte Anlagefristen einzuhalten sind beziehungsweise der vorzeitige Verkauf meistens mit Kapitaleinbußen einhergeht. Bei einem passiven Management fallen nur geringe Gebühren an. Die Börsenhandelsgebühren sind gering und ein Ausgabeaufschlag wie bei herkömmlichen Fonds entfällt. ETF-Fonds investieren nie in nur einen einzigen Wert, sondern zeichnen sich durch einen Wertpapierkorb aus, was bedeutet, jeder Fonds enthält verschiedene Anlagepapiere. Die Anleger gehen ein viel geringeres Risiko ein als bei der Anlage in Einzelwerte, da die Risikostreuung (Diversifikation) hoch ist. Sollte dennoch das eine oder andere Wertpapier in dem Warenkorb sich nicht so positiv entwickeln wie erwartet, wird dieser Verlust automatisch durch die anderen, sich günstig entwickelnden Werte aufgefangen.
Der Verlust innerhalb des ETF-Fonds wird dadurch so gering wie möglich gehalten. Mit einem guten ETF-Anbieter spart sich der Anleger die Suche nach passenden und vielversprechenden Werten, da ein ETF-Fonds automatisch aus einer Vielzahl von Einzelwerten besteht. Der Anleger spart Zeit und benötigt nicht ein so fundiertes Börsenwissen wie beim Investieren in Einzelwerte. Dass die neuen und innovativen Finanzinstrumente, die den Anlegermarkt in den letzten zehn bis 15 Jahren erobert haben, kein Werk des Teufels sind, wie manche meinen, zeigt auch die Tatsache, dass ETFs transparent und einfach zu verstehen sind. Wer in einen DAX-ETF investiert, weiß genau, dass als Basiswert ein Wertpapier aus dem wichtigen deutschen Index DAX fungiert. Diesen Kursverlauf bildet der ETF 1:1 nach. ETF-Fonds sind im Gegensatz zu klassischen Fonds mit einer günstigen Kursberechnung gesegnet, denn die aktuellen Kursberechnungen erfolgen in Echtzeit, das heißt, ohne Verzögerungen. Wer über den Begriff „Realtime-Kurs“ stolpert, weiß, dass es sich um Echtzeitkurse handelt.
Bei vielen Finanzinstrumenten wird die Kursentwicklung ausschließlich mit einer Verzögerung von meistens 15 Minuten angezeigt. Da die Finanzmärkte jedoch recht volatil sind, können 15 Minuten an der Börse für einen Trader eine Ewigkeit bedeuten. In dieser Zeit kann sich viel ändern. Bei den Finanzinstrumenten ohne Realtime-Kurse müssen die Trader entweder mit dieser Zeitverzögerung leben und Einbußen hinnehmen oder Realtime-Kurse kostenpflichtig hinzubuchen. Abhängig von dem Anbieter und dem Finanzinstrument kann sich dieser Zusatz durchaus auf 60 Euro und mehr pro Monat belaufen. Es gibt jedoch mittlerweile auch einige Anbieter, die Realtime-Kurse kostenlos anbieten, denn der Brokermarkt ist hart umkämpft und Kundenfreundlichkeit steht hoch im Kurs. Realtime-Kurse bedeuten einen unschätzbar wertvollen Vorteil, denn der Anleger kann auf jede noch so geringe Kursveränderung jederzeit angemessen reagieren. Diverse Fachstudien belegen, dass aktiv gemanagte, klassische Fonds den Markt nicht schlagen, sondern höchstens 70 bis 90 Prozent erreichen. Was sagt uns diese Feststellung? Aktiv gemanagte Fonds verzeichnen durch die Tätigkeit des Fondsmanagements, das ja eigentlich dazu da ist, jederzeit das Maximum aus der Anlage herauszuholen, vergleichsweise hohe Verwaltungsgebühren, die den realisierten Gewinn aus den Anteilen schmälern. Ein passiv gemanagter ETF-Fonds verzeichnet dagegen nur minimale Verwaltungstätigkeiten und damit sehr geringe Gebühren, da es kein klassisches Fondsmanagement gibt, das ausschließlich auf Gewinnmaximierung aus ist, sondern die Kursentwicklung der Basiswerte lediglich 1:1 abbildet und damit automatisch dem Kursverlauf des Basiswertes folgt. Eine aktive Fondsaufsicht ist in dieser Hinsicht also nicht notwendig. Daher ist es wesentlich sinnvoller, in einen passiv gemanagten ETF-Fonds zu investieren als in einen aktiv gemanagten klassischen Fonds. Denn die Gewinnrealisierung in Höhe von 70 bis 90 Prozent kann ich in diesem Fall auch ohne Gewinnschmälerung durch hohe Verwaltungsgebühren haben.
Das Sahnehäubchen ist jedoch, dass ETFs keine Derivate sind, was bedeutet, dass für die Anleger kein Emittentenrisiko besteht. Geht der ETF-Anbieter in Konkurs, bleiben die mit den ETFs erwirtschafteten Werte bestehen, da es sich um Sondervermögen handelt, das nicht der Konkursmasse anheimfällt. Zertifikate verfallen dagegen wertlos, wenn der Anbieter in Konkurs geht. ETFs partizipieren vollständig an den realisierten Dividenden bei Aktien-ETFs und Zinseinnahmen bei Anleihen ETFs. Bisher habe ich nur geschwärmt über diese Anlagemöglichkeit, und das nicht ganz zu Unrecht, ich will jedoch auch die Nachteile nicht verschweigen, denn kein Produkt, egal ob Toaster oder Finanzinstrument, hat nur Vorteile. Wie bei allen Finanzprodukten aus dem Bereich Online-Trading involvieren auch ETFs natürlich ein gewisses Anlegerisiko. Daher kann ich nur immer wieder betonen, Online-Trading ist eine sehr gute Chance auch für normale Anleger außerhalb des klassischen Bankensegments, ihr Geld gewinnbringend anzulegen.
Sie müssen jedoch bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen, dürfen sich nicht von Gier leiten lassen und auf keinen Fall Geld einsetzen, dass zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards benötigt wird. Natürlich ist auch eine gewisse Kenntnis im Bereich Finanzmärkte nicht gerade nachteilig. Bevor sich ein Anleger für ein bestimmtes Finanzinstrument entscheidet, muss er sich ausführlich darüber informieren, nur so kann er feststellen, ob diese Anlagemöglichkeit zu seiner individuellen Situation passt, denn nicht alle Finanzinstrumente sind für jeden Anleger geeignet. ETFs sind nicht so sicher wie konservative Anlagestrategien, zum Beispiel Tagesgeld oder ein Sparkonto, verzeichnen dafür jedoch eine wesentlich höhere Rendite.
Die wichtigen ETFs besitzen eine hohe Liquidität, weil die Nachfrage hoch ist. Daher erzielen Trader in der Regel faire Kauf- und Verkaufspreise. Der Anleger erlangt auf diese Weise eine maximale Flexibilität, da er sein Investment jederzeit wieder zu Geld machen kann, indem er seine Anteile an dem ETF-Fonds verkauft. Bei Festgeldanlagen und geschlossenen Fonds ist dies meistens nicht möglich, da bestimmte Anlagefristen einzuhalten sind beziehungsweise der vorzeitige Verkauf meistens mit Kapitaleinbußen einhergeht. Bei einem passiven Management fallen nur geringe Gebühren an. Die Börsenhandelsgebühren sind gering und ein Ausgabeaufschlag wie bei herkömmlichen Fonds entfällt. ETF-Fonds investieren nie in nur einen einzigen Wert, sondern zeichnen sich durch einen Wertpapierkorb aus, was bedeutet, jeder Fonds enthält verschiedene Anlagepapiere. Die Anleger gehen ein viel geringeres Risiko ein als bei der Anlage in Einzelwerte, da die Risikostreuung (Diversifikation) hoch ist. Sollte dennoch das eine oder andere Wertpapier in dem Warenkorb sich nicht so positiv entwickeln wie erwartet, wird dieser Verlust automatisch durch die anderen, sich günstig entwickelnden Werte aufgefangen.
Der Verlust innerhalb des ETF-Fonds wird dadurch so gering wie möglich gehalten. Mit einem guten ETF-Anbieter spart sich der Anleger die Suche nach passenden und vielversprechenden Werten, da ein ETF-Fonds automatisch aus einer Vielzahl von Einzelwerten besteht. Der Anleger spart Zeit und benötigt nicht ein so fundiertes Börsenwissen wie beim Investieren in Einzelwerte. Dass die neuen und innovativen Finanzinstrumente, die den Anlegermarkt in den letzten zehn bis 15 Jahren erobert haben, kein Werk des Teufels sind, wie manche meinen, zeigt auch die Tatsache, dass ETFs transparent und einfach zu verstehen sind. Wer in einen DAX-ETF investiert, weiß genau, dass als Basiswert ein Wertpapier aus dem wichtigen deutschen Index DAX fungiert. Diesen Kursverlauf bildet der ETF 1:1 nach. ETF-Fonds sind im Gegensatz zu klassischen Fonds mit einer günstigen Kursberechnung gesegnet, denn die aktuellen Kursberechnungen erfolgen in Echtzeit, das heißt, ohne Verzögerungen. Wer über den Begriff „Realtime-Kurs“ stolpert, weiß, dass es sich um Echtzeitkurse handelt.
Bei vielen Finanzinstrumenten wird die Kursentwicklung ausschließlich mit einer Verzögerung von meistens 15 Minuten angezeigt. Da die Finanzmärkte jedoch recht volatil sind, können 15 Minuten an der Börse für einen Trader eine Ewigkeit bedeuten. In dieser Zeit kann sich viel ändern. Bei den Finanzinstrumenten ohne Realtime-Kurse müssen die Trader entweder mit dieser Zeitverzögerung leben und Einbußen hinnehmen oder Realtime-Kurse kostenpflichtig hinzubuchen. Abhängig von dem Anbieter und dem Finanzinstrument kann sich dieser Zusatz durchaus auf 60 Euro und mehr pro Monat belaufen. Es gibt jedoch mittlerweile auch einige Anbieter, die Realtime-Kurse kostenlos anbieten, denn der Brokermarkt ist hart umkämpft und Kundenfreundlichkeit steht hoch im Kurs. Realtime-Kurse bedeuten einen unschätzbar wertvollen Vorteil, denn der Anleger kann auf jede noch so geringe Kursveränderung jederzeit angemessen reagieren. Diverse Fachstudien belegen, dass aktiv gemanagte, klassische Fonds den Markt nicht schlagen, sondern höchstens 70 bis 90 Prozent erreichen. Was sagt uns diese Feststellung? Aktiv gemanagte Fonds verzeichnen durch die Tätigkeit des Fondsmanagements, das ja eigentlich dazu da ist, jederzeit das Maximum aus der Anlage herauszuholen, vergleichsweise hohe Verwaltungsgebühren, die den realisierten Gewinn aus den Anteilen schmälern. Ein passiv gemanagter ETF-Fonds verzeichnet dagegen nur minimale Verwaltungstätigkeiten und damit sehr geringe Gebühren, da es kein klassisches Fondsmanagement gibt, das ausschließlich auf Gewinnmaximierung aus ist, sondern die Kursentwicklung der Basiswerte lediglich 1:1 abbildet und damit automatisch dem Kursverlauf des Basiswertes folgt. Eine aktive Fondsaufsicht ist in dieser Hinsicht also nicht notwendig. Daher ist es wesentlich sinnvoller, in einen passiv gemanagten ETF-Fonds zu investieren als in einen aktiv gemanagten klassischen Fonds. Denn die Gewinnrealisierung in Höhe von 70 bis 90 Prozent kann ich in diesem Fall auch ohne Gewinnschmälerung durch hohe Verwaltungsgebühren haben.
Das Sahnehäubchen ist jedoch, dass ETFs keine Derivate sind, was bedeutet, dass für die Anleger kein Emittentenrisiko besteht. Geht der ETF-Anbieter in Konkurs, bleiben die mit den ETFs erwirtschafteten Werte bestehen, da es sich um Sondervermögen handelt, das nicht der Konkursmasse anheimfällt. Zertifikate verfallen dagegen wertlos, wenn der Anbieter in Konkurs geht. ETFs partizipieren vollständig an den realisierten Dividenden bei Aktien-ETFs und Zinseinnahmen bei Anleihen ETFs. Bisher habe ich nur geschwärmt über diese Anlagemöglichkeit, und das nicht ganz zu Unrecht, ich will jedoch auch die Nachteile nicht verschweigen, denn kein Produkt, egal ob Toaster oder Finanzinstrument, hat nur Vorteile. Wie bei allen Finanzprodukten aus dem Bereich Online-Trading involvieren auch ETFs natürlich ein gewisses Anlegerisiko. Daher kann ich nur immer wieder betonen, Online-Trading ist eine sehr gute Chance auch für normale Anleger außerhalb des klassischen Bankensegments, ihr Geld gewinnbringend anzulegen.
Sie müssen jedoch bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen, dürfen sich nicht von Gier leiten lassen und auf keinen Fall Geld einsetzen, dass zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards benötigt wird. Natürlich ist auch eine gewisse Kenntnis im Bereich Finanzmärkte nicht gerade nachteilig. Bevor sich ein Anleger für ein bestimmtes Finanzinstrument entscheidet, muss er sich ausführlich darüber informieren, nur so kann er feststellen, ob diese Anlagemöglichkeit zu seiner individuellen Situation passt, denn nicht alle Finanzinstrumente sind für jeden Anleger geeignet. ETFs sind nicht so sicher wie konservative Anlagestrategien, zum Beispiel Tagesgeld oder ein Sparkonto, verzeichnen dafür jedoch eine wesentlich höhere Rendite.
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